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Pressemitteilung
........ Es wurden keine standardisierten und vergleichbaren Untersuchungsmethoden angewendet. Metabolische, immunologische, humangenetische und umweltmedizinische Methodik und Sachkenntnis, die dem bereits vorhandenen Erkenntnisstand zu Studienbeginn entsprachen, wurden nicht genutzt. Neue Kenntnisse wurden in dem langen Studienverlauf nicht eingebracht. Das Problem der individuellen Suszeptibilität ist nicht untersucht. Inzwischen (2008) wurden die unwissenschaftlichen Ergebnisse und ihre Interpretationen veröffentlicht, die den aktuellen Stand weltweiter Forschung über die Effekte chronischer Exposition durch Metalle des Amalgams nicht wiedergeben. Die Studie weist teilweise von den Autoren selbst beklagte inakzeptable methodische Mängel auf, wie unvollständige Verlaufsberichte, fehlende Kontrollgruppen oder nicht standardisierte Zahn- und Nachbehandlung, die unerklärlicherweise während der 12 Jahre dauernden Studie nicht abgestellt werden konnten. Diese methodischen Fehler wurden später genutzt, um den weiteren Amalgamgebrauch zu verharmlosen. Die Autoren stellen für das erzielte Ergebnis selbst einen wissenschaftlichen BIAS dar (Beeinflussung des Ergebnisses durch die Untersucher).
Sie werden deshalb aufgefordert, die mangelhafte Durchführung der Studie öffentlich dar zu stellen und die unwissenschaftlich erzielten Ergebnisse und daraus abgeleitete Schlüsse zu korrigieren. Es sind darüber die Institutionen der Europäischen Union zu unterrichten, die über den weiteren Amalgamgebrauch in nächster Zeit entscheiden werden.
Dr. med. Kurt E. Müller Dr. med. Peter Ohnsorge
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